Jun 122016
 

Solange es für zwei Spieler darum geht, den Federball einander so oft wie möglich zuzuspielen, ohne dass der Ball auf den Boden fällt,
wenn das Spiel im Garten, auf der Straße, am Strand oder im Park stattfindet, ohne eine Spielfeldbegrenzung und meist auch ohne Netz, höchstens mal mit einer Schnur, über die man spielen muss,
wenn man einen Stahlschläger oder Aluminiumschläger benutzt, der zweiteilig ist (der Schlägerkopf ist separat angesetzt und der Schläger wiegt meist über 100 g),
wenn man die Plastikfederbälle beutzt, deren Fuß nicht aus Kork, sondern aus Kunststoff besteht und schon gar keine Naturfederbälle,
dann spielt man höchstwahrscheinlich Federball.

Natürlich spielt auch noch der Freizeitspieler Federball, der sich Plastikfederbälle leistet, die einen Korkfuß haben, vielleicht sogar turniergeeignet sind und eine zuverlässige Flugbahn beschreiben.

Aber wer in den 50er Jahren in Österreich lebte oder bis 1990 in der DDR, spielte auch Federball, wenn er den Wettkampfsport Badminton betrieb. Auch die Verbände waren Federball-Verbände.

In der Bundesrepublik hieß der 1953 gegründete Verband für den Wettkampfsport Badminton Deutscher Badmintonverband und die Sportler spielten daher vom ersten Tag an Badminton.

Was noch lange nicht bedeutete, dass in der Halle nicht auch Spieler eher gruppendynamisch zuspielten als dass sie um Punkte, Sätze und Siege kämpften.

Auch unsere Hobbyspieler ohne kämpferische Ambitionen spielen Federball. Bei den ambitionierten Spielern und besonders den Kindern und Jugendlichen ändert sich das Schritt für Schritt.

Aber wir spielen mit Schlägern, die leichter und gut bespannt sind, in der Halle auf Feldern, die den Spielregeln entsprechen, über Netze, meist mit Naturfederbällen oder turniergeeigneten Plastikfederbällen.

Wie auch immer. Wir lassen die Bälle fliegen und haben viel Spaß dabei.

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